DIALOG DER SCHRIFT – lesen und sehen
Beim Symposium »Dialog der Schrift« suchten WissenschaftlerInnen, GestalterInnen, KünstlerInnen und Studierende ein Gespräch über die Bedeutung der Schrift. Zu Beginn wurde die Aufmerksamkeit auf den mit Aufschriften übersäten öffentlichen Raum gelenkt, dessen Wörter uns täglich leiten oder verführen. Der zweite Tag behandelte die Entwicklung der Schrift von der Horizontalen in die Vertikale und ihre daraus wieder hervortretende Bildlichkeit. Abschließend wurden anhand von studentischen Arbeiten und Workshopergebnissen neue Ansätze der Schriftentwicklung vorgestellt. Ziel der ersten Kieler Tage für Typographie war es, einen Blick auf die Art und Weise der vielfältigen Erscheinungen von Schrift zu werfen, um durch ein erneuertes Verständnis ihre weiteren Wege andenken zu können.

ultrazinnober fünf
Zum Symposium erschien die Ultrazinnober fünf täglich als begleitende Zeitung. Die drei Ausgaben der Symposiumszeitung fassen die jeweiligen Themenschwerpunkte der Tage zusammen: »Schrift im öffentlichen Raum«, »Schrift wird Bild« und »Die Zukunft unserer Schrift«. Die Zeitung beinhaltet die Vorträge des Tages und wurde durch gesammelte literarische und wissenschaftliche Texte ergänzt. Mit Zitaten von Michel Butor, Peter Bichsel und Peter Handke wurden die Schwerpunkte in literarische Bilder übersetzt. Dabei stand die prozesshafte Produktion der Bilder im realen Raum im Vordergrund die sonst üblichen digitalen Entstehungsprozesse wurden weitestgehend vermieden.

 

 

 

 

 

 

 

 



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